Ein Tag, das sagt: «Dieser Link zählt nicht als Stimme.» Die meisten Links in sozialen Netzwerken, Foren und Kommentaren tragen ihn. Sie bringen trotzdem echte Besucher und setzen deinen Namen dorthin, wo Maschinen lesen — sie heben nur dein Ranking nicht. Fülle diese Profilfelder trotzdem aus.
— Janus, an der Schwelle
Glossar

Nofollow

Nofollow ist eine kleine Anweisung im Code einer Seite, die an einen Link angehängt wird und Suchmaschinen sagt, ihn nicht als Empfehlung zu behandeln. Für alle, die darauf klicken, funktioniert der Link normal. Er gibt nur die Empfehlung nicht weiter, die ein gewöhnlicher Link trägt.

Es gibt ihn, weil offene Plattformen abgegrast wurden. In Kommentarspalten, Foren und sozialen Netzwerken kann jeder einen Link veröffentlichen, also markierten deren Betreiber diese Links als nicht zählend — womit der Anreiz zum Spammen wegfiel. Deshalb sind die meisten Links, die du selbst auf der Plattform eines anderen setzen kannst, standardmässig nofollow. Das ist kein Vorwurf; es ist die Plattform, die sich weigert, für etwas zu bürgen, das sie nie geprüft hat.

Zwei Verwandte erledigen dieselbe Arbeit präziser: sponsored für bezahlte Links und Werbelinks und ugc für alles, was ein Nutzer veröffentlicht hat. Google behandelt alle drei inzwischen als Hinweise statt als strikte Anweisungen, was bedeutet: Ein Nofollow-Link zählt nicht mehr garantiert nichts.

Wertlos sind solche Links deswegen nicht. Ein Nofollow-Link bringt weiterhin Besucher, stellt deinen Namen weiterhin vor Leute und platziert dein Unternehmen weiterhin in Text, den KI-Systeme lesen. Es lohnt sich, in jedem Profil, das dir gehört, das Feld für die Website auszufüllen. Erwarte nur nicht, dass diese Links dich im Ranking nach oben bringen — das war nie ihre Aufgabe.